Veränderungen noch und nöcher ...


Als Coach für die Invalidenversicherungen in Solothurn, Aargau und Zürich (IV), für Frauen und Männer mit physischen und/oder psychischen Handicaps, oft nach Burnout, spricht mir das Plakat förmlich aus der Seele. 

 

Oft, zu oft, stelle ich fest: Längst wären Veränderungen z.B. der Qualifikation, der Arbeit, der Beziehung oder der Life-Balance fällig, doch man negiert, verdrängt oder umschifft sie (wörtlich: auf's Schiff warten!). Oft bis zum "Gehtnichtmehr" und der Anmeldung bei der IV.

 

Verändert hat sich immer alles. Seit 70 000 Jahren spätestens schlägt sich Homo sapiens mit Veränderungen herum. Solang es ihn noch gibt, wird's auch wohl so bleiben. Und das ist gut so. Vielen Veränderungen liegen Krisen zugrunde. Gäbe es keine Krisen, wären wir wohl noch in der Steinzeit. Oder garnicht mehr.

 

Veränderungen sind meist unbequem, bringen Ungewissheiten und fordern das Einlassen auf Unbekanntes. Wir leben heute in einer Rundumwohlstandsgesellschaft mit vielen sozialen Airbags und Freiheiten wie  nie zuvor, die letztlich alle aus "Veränderungen zum Besseren" resultieren. Wohlstand wahren: JA! Aber bitte nicht bequemlichkeitshalber "am Bahnhof auf's Schiff warten", wenn man's besser machen kann, schöner oder gar gesünder und nachhaltiger! Also, bitte nicht das "Müssen" (die Krise) abwarten, sondern verändern wenn's besser werden soll als es ist!


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