Schräg, aussergewöhnlich und bedenklich

In meinem, nicht immer ganz leichten und sorgenlosen Metier, gibts auch immer wieder "schräge Erlebnisse" über die ich hier berichten will. Aussergewöhnliches und Bedenkliches. Und wenn ich Zeit (und Lust) habe, gibt's dazu auch eine Karikatur von mir. 


SCHWACHSTELLEN

Das Buch von Christoph Keese "DISRUPT YOURSELF" befasst sich mit dem Wandel in dem wir uns bereits befinden und dem, was uns ziemlich sicher bevorsteht. Er ruft dazu auf, diesen Wandel zu gestalten und sich nicht einfach "gestalten zu lassen". Spannend insbe-sondere sind aus meiner Sicht  Beispiele (fast Rezepte) für die Disruption. Es geht ums Erkennen von Schwach-stellen im Bisherigen und deren Nutzung für bessere Lösungen. Grosse Unternehmen sind oft wie schwer-fällige Dampfer, deren notwendige Kursänderungen  (nach innen und aussen) meist  lange dauern. Disruptoren dagegen sind wendige Schnellboote, die Schwachstellen und Optimierungsmöglichkeiten gezielt suchen und hier mit Besserem ansetzen. Wendig, kundenorientiert vor allem, ökonomisch und erfolgreich.



EINE/R VON ZWEIKOMMAFÜNF ODER VON SIEBEN PROZENT?

Arbeitslos zu sein ist für die Allermeisten garnicht lustig. Arbeitslose sind eine "statistische Minderheit". Und einer  Minderheit anzugehören kann emotional minderwertig machen ...

 

Traue keiner Statistik, heisst es. 

 

Die allmonatliche SECO-Statistik zur Lage auf dem Arbeitsmarkt Schweiz besagt per 30.11.2018, dass 110'474 Personen arbeitslos waren. Das sind 2,5% oder jede/r Vierzigste. Da gibts aber noch zusätzlich 190'212 Stellen-suchende! Die erhalten auch Taggelder, stecken aber zum Zeitpunkt der Statistikerstellung in Massnahmen, wie z.B. in Bewerbungskursen via RAV und stehen (aktuell) somit dem Markt nicht zur Verfügung. Zählt man (richtig?) zusammen, ergibt dies mehr als Dreihunderttausend RAV-registrierte Frauen und Männer, das sind fast 7%, oder jeder Vierzehnte.

 

Macht einen Unterschied, vor allem wenn es um den bewerbungswichtigen Selbstwert der Betroffenen in dieser unlustigen Situation geht.

 

PS: RAV-Registrierte müssen monatlich Bewerbungen nachweisen. Annahme: Mindestens 5 Bewerbungen. Das ergibt (statistisch) 1'500.000 Bewerbungen pro Monat/Schweiz. Von anderen, die auch gerne einen anderen Job hätten, ganz zu schweigen ...


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